Etiketten-Lexikon

Designrichtlinien für Kosmetiketiketten: GB 5296.3 + Detaillierte Erläuterung der 12 Pflichtangaben

📅 2026-07-19 ✍️ Wuxi Lexiang Printing & Packaging ⏱ 6Min. Lesezeit

💡 💡 Auf einen Blick

Die fünf Hauptursachen für Farbabweichungen beim Etikettendruck und die entsprechenden Kontrollmethoden.

Letzte Woche fragte mich ein Kunde aus der aufstrebenden Beautyszene: „Welche Vorschriften muss mein Kosmetiketikett erfüllen? Was sind die 12 Pflichtangaben?"

Ich sagte: „GB 5296.3 + 12 Pflichtangaben – fehlt auch nur eine, wird das Produkt aus dem Sortiment genommen."

Er erwiderte: „12 Pflichtangaben?"

Ich sagte: „Produktname / Inhaltsstoffe / Registriernummer / Warnhinweise und weitere 8 Pflichtangaben – fehlt auch nur eine, drohen Bußgelder von 10.000–30.000 Yuan sowie ein Rückruf. In diesem Artikel geht es nicht darum, „wie man ein Kosmetiketikett gestaltet" – sondern um GB 5296.3, eine ausführliche Erläuterung der 12 Pflichtangaben, einen 3-stufigen Designprozess, 5 Fallbeispiele für Nichtkonformität sowie eine 3-stufige Abnahmeprüfung."

GB 5296.3 Nationale Norm

Normüberblick

3 Kernpunkte:

  • Normnummer: GB 5296.3-2008 „Gebrauchsanleitung für Konsumgüter – Allgemeine Kennzeichnung von Kosmetika"
  • Verbindliche Anforderung: 2008 in Kraft getreten, von allen Kosmetika einzuhalten
  • Aufsichtsbehörden: Staatliche Verwaltung für Marktregulierung + Arzneimittelaufsichtsbehörde

3 zwingend zu beachtende Vorschriften:

  • „Verordnung zur Aufsicht und Verwaltung von Kosmetika" (in Kraft 2021)
  • „Verwaltungsmaßnahmen für die Kennzeichnung von Kosmetika" (in Kraft 2022)
  • „Klassifizierungsregeln und Klassifizierungsverzeichnis für Kosmetika"

3 wesentliche Aktualisierungen (2021–2022)

Aktualisierung 1: Vollständige Inhaltsstoffliste (ab 2022):

  • Alle Inhaltsstoffe müssen angegeben werden (auch „sonstige Spurenbestandteile" zählen)
  • „Kann enthalten ..." ist nicht zulässig (muss eindeutig sein)

Aktualisierung 2: Haltbarkeitskennzeichnung:

  • Zwei Möglichkeiten: ① Produktionsdatum + Haltbarkeitsdauer / ② Verwendbar-bis-Datum
  • Es darf nicht nur „3 Jahre" angegeben werden (es muss ein Datum angegeben werden)

Aktualisierung 3: Wirksamkeitsaussagen:

  • 9 Kategorien verbotener Aussagen (z. B. „Anti-Falten" erfordert eine Humanwirksamkeitsstudie)
  • 15 Kategorien eingeschränkt zulässiger Aussagen (Anmeldung erforderlich)

Detaillierte Erläuterung der 12 Pflichtangaben

Pflicht 1: Produktbezeichnung + Marke

3 Anforderungen:

  • Produktbezeichnung (klar erkennbar)
  • Marke (mit ®- oder ™-Kennzeichnung)
  • Schriftgröße ≥ 6 pt (verpflichtend)

3 häufige Fehler:

  • Nur Produktname ohne Marke
  • Produktname in Fremdsprache (ohne Chinesisch)
  • Schriftgröße < 6 pt (aus der Ferne nicht lesbar)

Pflicht 2: Nettofüllmenge

3 Anforderungen:

  • Einheit (g / ml / kg / l)
  • Deutliche Schrift
  • Übereinstimmung mit dem tatsächlichen Produkt

Pflicht 3: Inhaltsstoffliste (INCI-Reihenfolge)

3 Kernregeln:

  • Inhaltsstoffe > 1 % in absteigender Reihenfolge
  • Inhaltsstoffe < 1 % in beliebiger Reihenfolge
  • Duftstoffe / Farbstoffe einheitlich kennzeichnen

3 Beispiele:

  • Wasser, Glycerin, Niacinamid, Butylenglycol, Phenoxyethanol, Duftstoff
  • Entspricht den INCI-Regeln

Pflicht 4: Hersteller / Händler

3 Anforderungen:

  • Vollständiger Name + Adresse des Herstellers
  • Vollständiger Name + Adresse des Händlers
  • Kontaktdaten (Telefon / Website)

Pflicht 5–7: Produktionslizenznummer + Registrierungsnummer + Anmeldenummer

3 Nummernarten:

  • Produktionslizenznummer (beginnt mit XK)
  • Registrierungsnummer für besondere Kosmetika (Guozhuang Tezi)
  • Anmeldenummer für allgemeine Kosmetika (Provinzkürzel + G + Nummer)

Pflicht 8–9: Produktionsdatum + Haltbarkeit + Lagerung

3 Anforderungen:

  • Produktionsdatum (JJJJ-MM-TT)
  • Haltbarkeit (z. B. 36 Monate)
  • Lagerbedingungen (Temperatur / Lichtschutz)

Pflicht 10–12: Anwendung + Hinweise + Warnungen

3 Pflichtangaben:

  • Anwendungsmethode (Schritte)
  • Sicherheitshinweise (Allergien / Augenkontakt)
  • Warnhinweise (von Kindern fernhalten / hohe Temperaturen vermeiden)

3-Schritte-Designprozess

Schritt 1: Rechtliche Prüfung

3 zwingend zu beachtende Vorschriften:

  • GB 5296.3-2008 (Grundnorm)
  • „Verwaltungsmaßnahmen für die Etikettierung von Kosmetika“ (2022)
  • „Klassifizierungsregeln und Klassifizierungsverzeichnis für Kosmetika“

3-Schritte-Vorgehen:

  • Volltext der GB-Norm herunterladen
  • 12 Pflichtangaben auflisten
  • Mit bestehendem Etikett abgleichen

Schritt 2: Inhaltsplanung

3-Schritte-Vorgehen:

  • Produktinformationen auflisten (Bezeichnung / Verkaufsargumente / Inhaltsstoffe)
  • Unternehmensinformationen auflisten (Adresse / Registriernummer)
  • Rechtsvorschriften-Informationen auflisten (Haltbarkeit / Warnhinweise)

Schritt 3: Visuelles Design

3 Designprinzipien:

  • Hauptüberschrift ≥ 14pt (aus der Entfernung lesbar)
  • Inhaltsstoffliste ≥ 8pt (konform + lesbar)
  • Warnhinweis ≥ 10pt (auffällig)

5 Kategorien häufiger Konformitätsverstöße

Fall 1: Fehlende Inhaltsstoffliste

Symptom: Auf dem Etikett steht nur „Hauptinhaltsstoffe: Wasser, Glycerin" (nicht alle angegeben)

Folge: Geldstrafe von 10.000–30.000 + Rückruf

Korrektur: Vollständige Inhaltsstoffliste ergänzen (GB 5296.3 verpflichtend)

Fall 2: Falsche Reihenfolge der Inhaltsstoffliste

Symptom: Die Reihenfolge der Inhaltsstoffliste stimmt nicht mit der tatsächlichen Rezeptur überein

Folge: Geldstrafe von 10.000–30.000 + Anordnung zur Korrektur

Korrektur: Neu sortieren + Etikett neu drucken

Fall 3: Allergene nicht deklariert

Symptom: Enthält Nussbestandteile, aber kein Hinweis „enthält Nüsse"

Folge: Verbraucherallergie + Schadensersatz von 500.000

Korrektur: Allergenwarnung hinzufügen + erneute Markteinführung

Fall 4: Irreführende Wirkversprechen

Symptom: Werbung mit „anti-aging" ohne klinische Wirksamkeitsstudie am Menschen

Folge: Geldstrafe von 30.000 + Anordnung zur Rücknahme aus dem Regal

Korrektur: Produkt aus dem Regal nehmen + neu gestalten

Fall 5: Falsche Angabe der Haltbarkeit

Symptom: Nur „3 Jahre" angegeben, kein Produktionsdatum

Folge: Verbraucherbeschwerden + Geldstrafe

Korrektur: Produktionsdatum + Haltbarkeitsdauer angeben

3-Schritte-Abnahmebogen

Abnahme 1: 12 Pflichtangaben

3 Arbeitsschritte:

  • Punkt für Punkt mit GB 5296.3 abgleichen
  • Alle 12 Punkte abhaken
  • Fehlende Angaben ergänzen

Abnahme 2: Reihenfolge der Inhaltsstoffliste

3 Arbeitsschritte:

  • Inhaltsstoffe auflisten (INCI auf Chinesisch)
  • Mit der tatsächlichen Rezeptur abgleichen
  • Absteigende Reihenfolge bestätigen

Abnahme 3: Rechtliche Anmeldung und Registrierung

3 Arbeitsschritte:

  • Registriernummer (speziell + allgemein)
  • Produktionslizenznummer
  • Stichproben durch Zoll / Aufsichtsbehörde

Wenn Sie sich über Größenstandards informieren möchten – Normen zur Festlegung der Etikettengröße ansehen, oder wenden Sie sich direkt an die Berater von LeXiang Packaging, innerhalb von 24 Stunden erhalten Sie eine Konformitäts-Checkliste für Kosmetiketiketten sowie Designempfehlungen.

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Häufige Fragen

Was sind die 12 Pflichtangaben auf Kosmetiketiketten?

Die 12 gemäß .3 vorgeschriebenen Pflichtangaben: (1) Produktbezeichnung + Marke; (2) Nettomenge (g/ml); (3) Inhaltsstoffliste (INCI-Reihenfolge, absteigend); (4) vollständiger Name + Adresse des Herstellers/Händlers; (5) Produktionslizenznummer (beginnend mit XK); (6) Registrierungsnummer für besondere Kosmetika (Guozhuang Te Zi); (7) Anmeldenummer für allgemeine Kosmetika (Provinz + G + Nummer); (8) Produktionsdatum + Haltbarkeit; (9) Lagerbedingungen; (10) Anwendungshinweise; (11) Vorsichtsmaßnahmen; (12) Warnhinweise (z. B. „Augenkontakt vermeiden"). Fehlt eine der 12 Angaben = Risiko der Listung.

Wie ist die Inhaltsstoffliste von Kosmetika anzuordnen?","a":

Internationale Nomenklatur kosmetischer Inhaltsstoffe) Internationale Standardreihenfolge. 3 Kernregeln: (1) Inhaltsstoffe mit einem Anteil > 1 % werden in absteigender Reihenfolge sortiert (von viel nach wenig); (2) Inhaltsstoffe mit einem Anteil < 1 % können in beliebiger Reihenfolge angeordnet werden (Konvention: Farbstoffe + Duftstoffe + Konservierungsmittel stehen am Ende); (3) Duftstoffe / Aromen / Farbstoffe können einheitlich deklariert werden (z. B. „Parfum" / „CI 12345"). 3 häufige Fehler: (1) Inhaltsstoffe mit geringerem Anteil stehen vorne (Verstoß); (2) Farbstoffe werden einzeln namentlich aufgeführt (es sollte eine einheitliche CI-Nummer verwendet werden); (3) Konservierungsmittel sind nicht deklariert (z. B. Phenoxyethanol). 3 Abfrageinstrumente: (1) CosIng-Datenbank der EU; (2) Zulassungssystem der chinesischen Arzneimittelaufsichtsbehörde (NMPA); (3) FDA-Datenbank für kosmetische Inhaltsstoffe.

Werden Kosmetiketiketten, die nicht den Vorschriften entsprechen, bestraft?

Strafmaßnahmen: (1) Anordnung zur Korrektur – Fehlende Angaben innerhalb einer Frist von 30 Tagen ergänzen; (2) Geldbuße von 10.000–30.000 – Verstoß gegen GB 5296.3; (3) Anordnung zur Produktionsstoppung + Rückruf – schwerwiegender Verstoß (z. B. Verschleierung von Allergenen). 3 reale Fallbeispiele: (1) Einer Marke fehlte die Zutatenliste – Geldbuße 20.000 + Rückruf; (2) Eine Marke warb irreführend mit „ohne Zusätze" – Geldbuße 30.000 + Sortimentsentfernung; (3) Eine Marke kennzeichnete Allergene nicht – Verbraucher erlitt allergische Reaktion + Schadensersatz 500.000. 3 Präventionsmaßnahmen: (1) Vor der Markteinführung Compliance-Prüfung durchführen (professionellen Anwalt einschalten); (2) 100 Etiketten als Belege drucken (Stichprobenkontrollen durch die Arzneimittelaufsichtsbehörde); (3) Vorschriften jährlich aktualisieren (GB-Standards werden alle 5 Jahre aktualisiert).

Kosmetiketikett-Designprozess?","a":"

(1) Regulierungsprüfung – GB 5296.3 + 12 Pflichtangaben + lokale Sonderanforderungen; (2) Inhaltsplanung – Produktname / Verkaufsargumente / Inhaltsstoffe / Wirkung / Warnhinweise; (3) Visuelles Design – Farben / Schriftarten / Layout / Verfahrenskombination. 3 Gestaltungsprinzipien: (1) Hauptüberschrift klar lesbar (≥ 14 pt); (2) Inhaltsstoffliste in absteigender Reihenfolge (INCI-Sortierung); (3) Warnhinweise auffällig (Farbkontrast + Schriftgröße ≥ 10 pt). 3-stufige Validierung: (1) Regulatorische Konformitätsprüfung (Vollständigkeitsprüfung); (2) Visuelle Bewertung (Nah- und Fernsicht); (3) Druckproof (Farbe + Präzision). 3 häufige Fehler: (1) Schriftgröße zu klein (aus der Ferne nicht lesbar); (2) Inhaltsstoffliste nicht gemäß INCI (verstößt gegen Vorschriften); (3) Warnhinweise ungünstig platziert (am Rand, leicht abnutzbar).

Sind Kosmetiketiketten und Verpackungsetiketten gleich?","a":"

Unterschiede: (1) Gesetzliche Anforderungen – Das Etikett muss die 12 Punkte gemäß GB 5296.3 enthalten, das Verpackungsetikett kann vereinfacht werden (Teile des Inhalts befinden sich auf dem Kartonetikett); (2) Anbringungsfläche – Das Etikett wird auf der Flaschenoberfläche (zylindrisch) angebracht, das Verpackungsetikett auf einer ebenen Fläche (rechteckig); (3) Beständigkeit – Das Flaschenetikett hat Kontakt mit dem Produkt (wasser- und ölbeständig), das Verpackungsetikett hat Kontakt mit der Außenseite (abriebfest). 3 praktische Anwendungsfälle: (1) Kleine Verpackung (Flasche + Verpackung) – 2 Etiketten (Inhalte ergänzen sich); (2) Große Verpackung (nur Verpackung) – 1 Etikett (enthält alle 12 Punkte); (3) Set (mehrere Flaschen + große Schachtel) – 1 Etikett pro Flasche + 1 Gesamtschild auf der großen Schachtel. 3 Empfehlungen: (1) Wichtige Informationen doppelt aufdrucken (Flasche + Verpackung); (2) Die 12 Punkte separat anbringen (nicht doppelt, aber vollständig); (3) Zusätzliches Gesamtschild auf der Verpackung anbringen (bei Sets).

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