Verpackungsumweltschutz

Monomaterialverpackung: 3 reale Umsetzungshürden – Barriereschicht / Klebstoff / Druckfarbe. Welche drei Rechnungen Druckereien bei der Umstellung von „vollständig laminiert“ auf Monomaterial zuerst mit dem Kunden berechnen sollten

📅 2026-10-28 ✍️ Wuxi Lexiang Printing & Packaging ⏱ 3Min. Lesezeit

💡 💡 Auf einen Blick

Monomaterial bedeutet nicht, eine Verbundfolie durch Papier zu ersetzen, sondern erfordert die gleichzeitige Umstellung von Barriereschicht, Klebstoff, Druckfarbe, Folierung und Lackierung. Viele Projekte scheitern, wenn alle dem Grundsatz zustimmen, aber niemand die Folgen sinkender Leistung übernimmt. Drei reale Umsetzungshürden: ① Barriereschicht – ungestrichene weiße Stärke OTR 15000 oder höher, wasserbasierte Barrierebeschichtung auf Papier 1-5, PE-Laminierung unter 10, Alu-Kunststoff-Verbund unter 0.01. Die Differenz liegt in Größenordnungen, und der gangbare Weg ist vor allem „papierbasiert + wasserbasierte/nicht petrochemische Beschichtung“. Die erste Rechnung lautet daher: „Regalzeit × Barriereleistungslücke = erforderliche Sauerstoffabsorber, Entabsorber oder Änderung der Haltbarkeit“. ② Klebstoff – die meisten Klebstoffe reißen beim Aufreißen Papierfasern mit, wodurch die gesamte Charge herabgestuft und nicht regulär zur Papierfaserrückgewinnung geführt wird. Die Umstellung der Struktur ist meistens wirksamer als der Austausch des Klebstoffs (Faltschachtelrand 25 Millimeter auf 12 Millimeter, Kartontyp als zweiteilige Faltstruktur, Klebstoffmenge minus sechzig Prozent). ③ Druckfarbe – bei direktem Lebensmittelkontakt ist die Positivliste nach GB 9685 maßgeblich; bei indirektem Kontakt sind wasserbasierte, UV- und Sojölackfarben möglich, wobei wasserbasierte Druckfarben auf reinem und leicht gestrichenem Papier beim Trocknen und bei Verschmutzungen stark voneinander abweichen. Bei der Auftragsannahme sind fünf Fragen zu stellen: direkter Lebensmittelkontakt, Regalzeit, konkrete OTR-/WVTR-Werte, Verfügbarkeit des Materialverzeichnisses und Ziel-Recyclingsystem China, EU oder USA, da die Materialklassifizierung unterschiedlich ist und das gesamte Konzept neu erarbeitet werden kann.

Im April 2026 kam eine Marke für Nüsse mit einem neuen Konzept zu uns. Der Plan war klar: Die bisherige Kombination aus „Mattfolie + Karton + PVC-Fenster“ sollte durch „Karton + papierbasierte Beschichtung + gestanztes Fenster“ ersetzt werden. Die gesamte Verpackung würde aus nur einem Material bestehen und bei Einwurf in die Papiertonne wäre sie einfach Papier.

Wir stellten eine Frage: „Wie soll das Fenster dann lichtdurchlässig bleiben?“

Der Kunde antwortete: „Wir können das Fenster weglassen und direkt aufdrucken.“

Nach diesem Satz wurde es nicht mehr einfach. Die Frage war nämlich, wie die Nüsse nach dem Aufdruck aussehen und wie lange sie im Regal überstehen. Monomaterial ist kein Verpackungsdesignproblem, sondern ein Verpackungsleistungsproblem. Viele Projekte scheitern an der Stelle, an der alle dem Grundsatz zustimmen, aber niemand die Folgen der sinkenden Leistung übernehmen will.

Die erste Grenze: Die Barriereschicht ist bei Monomaterial am schwierigsten zu reduzieren

Dass eine Verpackung meistens als Verbundaufbau ausgeführt wird, dient in der Regel nicht dem „hochwertigen Aussehen“, sondern der Erfüllung harter Kennwerte. Wenn bei Monomaterial ein Eingriff erfolgt, trifft man zuerst auf die Barriereschicht.

Zunächst einige reale Größenordnungen für die Durchlässigkeit (Sauerstoffdurchlässigkeit, OTR, Einheit cm³/(m²·24h·0.1MPa)):

AufbauTypischer OTRMachbarkeit als Monomaterial
Weiße Stärke (ohne Beschichtung)15000 oder höherMöglich, aber grundsätzlich ungeeignet für Trockenwaren und Fette
Papier + PE-LaminierungUnter 10Die Laminierung ist PE und nicht Papier, wodurch der Recyclingweg nicht rein ist
Papier + wasserbasierte Barrierebeschichtung1 bis 5Derzeit die Monomaterial-Lösung, die dem Ziel am nächsten kommt
Papier-Kunststoff-Verbund (PET/PE/Papier)Unter 0.5Strukturell ausgeschlossen
Alu-Kunststoff-VerbundUnter 0.01Eine Umstellung auf Monomaterial ist praktisch unmöglich

Diese Tabelle zeigt zwei Dinge. Erstens: Als tatsächlich monomaterialfähig gilt vor allem der Weg „papierbasiert + wasserbasierte oder nicht petrochemische Barrierebeschichtung“. Zweitens ist dieser Weg meistens teurer als die bestehende Verbundlösung, weil die Stückkosten einer wasserbasierten Barrierebeschichtung über denen einer PE-Laminierung liegen und die Beschichtungsgleichmäßigkeit sowie die Wasser- und Ölbeständigkeit die Schwachstellen sind.

Unsere Druckerei nahm einmal einen Auftrag für Mondkuchen an, bei dem ein Alu-Kunststoff-Verbund durch eine papierbasierte Barrierebeschichtung ersetzt werden sollte. Der Kunde sagte wörtlich: „Schließlich wird es nur zwei Monate lang zum Mittwoch-Fest verkauft.“

In diesem Satz steckt eine sehr praktische Einschätzung: Das Preis-Leistungs-Verhältnis einer Monomateriallösung hängt häufig von der Regalzeit ab. Produkte mit kurzer Regalzeit, etwa Saisonwaren oder Aktionspackungen, akzeptieren Leistungskompromisse leichter; Produkte mit langer Regalzeit, etwa trockene Nudeln oder Tierfutter, sind praktisch ausgeschlossen.

Wenn eine Druckerei einen solchen Auftrag annimmt, muss sie daher zuerst folgende Rechnung aufstellen: Regalzeit × Barriereleistungslücke = zusätzliche Ausgleichsmaßnahmen (Sauerstoffabsorber, Entabsorber oder Änderung der Haltbarkeitsangabe). Diese Rechnung fehlt zwar im Angebot, wird sich aber letztlich in Beschwerden niederschlagen.

Die zweite Grenze: Klebstoff ist das zweite unsichtbare Hindernis

Wenn die Barriereschicht entfernt wurde, kommt als Nächstes der Klebstoff. Bei der Diskussion von Monomaterial wird dieses Thema nahezu nie erwähnt, obwohl es in Faltschachtelstrukturen der größte und am schwierigsten zu lösende Klebstoffanteil ist.

Der Klebstoff in einer gefalteten Papierschachtel lässt sich in mehrere Kategorien einteilen:

  • Faltschachtelklebstoff – die Klebnaht, die den Kartontyp verklebt. Schmelzklebstoff (EVA), PUR-Klebstoff und PVA-Weißleim.
  • Kaltklebstoff – für Etiketten, Anhänger und Aufschiebeetiketten.
  • Auf das Substrat aufgetragene Klebstoffschichten – Haftklebstoff auf der Rückseite von Etiketten und die Trennschicht beim Transferdruck.

Der entscheidende Punkt lautet: Das Recyclingideal von Monomaterial ist „beim Aufreißen sauber trennen“, doch die meisten Klebstoffe lassen sich nicht sauber ablösen. Besonders Schmelzklebstoff bildet nach dem Abkühlen in den Papierfasern eine Grenzfläche, die beim Aufreißen Fasern mit herausreißt. Infolgedessen wird Papier mit Klebstoff in der entsprechenden Charge vom Recyclingbetrieb herabgestuft, statt in die reguläre Papierfaserrückgewinnung zu gelangen.

Es gibt mehrere Ansätze, um sich Monomaterial zu annähern:

Biologisch abbaubarer Schmelzklebstoff – aus biologisch abbaubaren polyesterbasierten Materialien; unter bestimmten Kompostbedingungen kann er abgebaut werden. Für die Papierfaserrückgewinnung selbst hilft er nur begrenzt, da er weiterhin in den Fasern verbleibt, aber er stellt zumindest keine zusätzliche plastische Verunreinigung dar.

Wasserbasierter Kaltklebstoff und PVA-Weißleim – lassen sich bei Papierverpackungen leichter durch Wasserwaschanlagen abtrennen und werden von einigen Recycling-systemen in Europa und den USA eher akzeptiert.

Reduzierung der Klebstoffmenge – dieser Ansatz wirkt zwar unelegant, ist aber am wirksamsten. Bei einem Auftrag, bei dem der Kunde die Umstellung auf Monomaterial verlangte, lautete unser erster Vorschlag nicht, den Klebstoff auszutauschen, sondern den Faltschachtelrand von 25 Millimeter auf 12 Millimeter zu reduzieren und gleichzeitig den Kartontyp von vier geklebten Teilen auf eine zweiteilige Faltstruktur umzustellen. Die Klebstoffmenge sank um sechzig Prozent, zudem wurde die Struktur stabiler.

Der Kunde glaubte zunächst nicht daran: „Kann die Schachtel das überhaupt aushalten?“

Unsere Antwort lautete: „Sie brauchen „ein Material“, nicht „einen Klebstoff“. Was durch die Struktur gelöst werden kann, sollte strukturell und nicht mit Klebstoff gelöst werden.“

Die Rechnung lautet: Im Weg zum Monomaterial ist die Umstellung der Struktur meistens günstiger und wirksamer als die Umstellung des Klebstoffs. Denn die Klebstoffauswahl hängt davon ab, was der Klebstoffhersteller anbietet, während die strukturelle Änderung die Druckerei selbst umsetzen kann.

Die dritte Grenze: Der Auswahlbereich für Druckfarben in einem Monomaterialsystem

Die dritte Ebene ist der Druck. Die Hindernisse dieser Ebene werden häufig unterschätzt, insbesondere bei Anwendungen mit Lebensmittelkontakt.

Die Auswahl der Druckfarben für papierbasierte Verpackungen hängt von zwei Faktoren ab: Ob sie mit Lebensmitteln direkt in Kontakt kommen und ob eine wasserbasierte oder eine lösemittelbasierte Druckfarbe verwendet wird.

Für Verpackungen mit direktem Lebensmittelkontakt müssen die Druckfarben speziellen Standards für Lebensmittelkontaktmaterialien wie GB 9685 entsprechen und in der Positivliste für die auf der Vorderseite verwendeten Druckfarben enthalten sein. Dabei gibt es eine realistische Einschränkung: Für den Lebensmittelkontakt geeignete Druckfarben sind wesentlich weniger als normale Druckfarben und unterliegen häufig Einschränkungen in der Druckeignung. Beispielsweise trocknen bestimmte niedrig migrierende Druckfarben auf gestrichenem Papier nicht so gut wie normale Druckfarben.

Bei indirectem Kontakt, etwa bei Umkartons oder Regalstreifen, gelten deutlich weniger Einschränkungen. Wasserbasierte Druckfarben, UV-Druckfarben und Sojölackfarben können in Monomaterialverpackungen eingesetzt werden. Dabei ist jedoch ein weiterer Punkt zu beachten: Das Trocknen wasserbasierter Druckfarben auf reinem Papier beruht auf der Durchdringung in das Papier; bei unzureichender Farbaufnahme kommt es zu Verschmutzungen. Deshalb unterscheiden sich die Ergebnisse wasserbasierter Druckfarben auf leicht gestrichenem und ungestrichenem Papier erheblich.

Ein weiterer leicht übersehener Punkt: Auch Folierung und Lack müssen in die „Materialliste“ aufgenommen werden. Viele Kunden sagen „Wir verwenden Papier, kein Plastik“, auf der Schachteloberfläche liegt jedoch eine Mattfolie oder lokal wurde UV-Lack aufgetragen. Beides stellt im Recyclingweg ein Hindernis dar und wird von der Druckerei ausgeführt.

Wenn eine Druckerei einen Monomaterialauftrag annimmt, sollte sie daher eine vollständige „Materialliste“ erstellen und sämtliche chemischen Zusätze der Verpackung aufführen: Druckfarben, Folierung, Lackierung, Klebstoffe, Beschichtungen und Folien auf Heißprägplatten. Falls bei热转印箔 verwendet wird, muss diese Schicht ebenfalls berücksichtigt werden. Sobald ein Punkt dieser Liste aus Kunststoff besteht oder schwer zu trennen ist, ist das Monomaterial noch nicht umgesetzt.

Unsere Druckerei nennt diese Tabelle „Materialverzeichnis“. Heute ist sie das erste Dokument bei der Annahme solcher Aufträge. Nachdem Kunden diese Tabelle gesehen haben, ändern sie ihre Konzepte häufig selbst, da dies aus dem Designentwurf allein nicht erkennbar ist.

Fünf Fragen, die bei der Auftragsannahme an den Kunden zu richten sind

Wenn diese drei Hindernisse zusammengefasst und in umsetzbare Schritte für die Druckerei überführt werden, ergeben sich bei der Auftragsannahme fünf Fragen an den Kunden:

  1. Kommt die Verpackung direkt mit Lebensmitteln in Kontakt? – Bestimmt den Auswahlbereich der Druckfarben und die gesamte regulatorische Linie.
  2. Wie lang ist die Regalzeit? – Bestimmt den Spielraum für Leistungskompromisse und damit, ob sich die Rechnung lohnt.
  3. Sind die Barriereanforderungen in den Spezifikationen festgelegt? – Handelt es sich nur um qualitative Angaben wie „Oxidation verhindern“ oder um konkrete OTR-/WVTR-Werte. Nur mit Zahlen lässt sich rechnen.
  4. Kann eine Materialliste bereitgestellt werden? – Einschließlich aller derzeit verwendeten Folierungen, Lackierungen und Klebstoffe. Ohne diese Tabelle bleibt Monomaterial nur ein Schlagwort.
  5. Welches Recyclingzielsystem ist vorgesehen? – China, die EU, die USA und Japan verwenden unterschiedliche Kriterien für „recycelbar“, teilweise sogar unterschiedliche Materialklassifizierungen. Ohne ein klares Ziel kann die gesamte Lösung umsonst sein.

Die fünfte Frage wird häufig übersprungen, ist jedoch besonders kritisch. Für ein Projekt mit einem EU-Kunden hatten wir die Verpackung nach dem deutschen System (VerpackG + duale Systemklassifizierung) abgeschlossen; die Verpackung war perfekt. Als der Kunde sie jedoch auf dem US-Markt einsetzte, ergab sich für die Materialklassifizierung ein völlig anderes Ergebnis, sodass die Arbeit neu begonnen werden musste.

Weiterführende Lektüre

#Monomaterial #mono-material #Barriereschicht #Klebstoff #recycelbare Verpackung #wasserbasierte Beschichtung #Materialverzeichnis #Verpackungsumweltschutz

Häufige Fragen

Bedeutet Monomaterialverpackung einfach, alle Verbundfolien durch Papier zu ersetzen?

Nein. Monomaterial ist ein Engineering-Prozess, bei dem Barriereschicht, Klebstoff, Druckfarbe, Folierung und Lackierung gleichzeitig umgestellt werden müssen. Die Umstellung nur einer Komponente ist nicht sinnvoll. Derzeit gilt vor allem „papierbasiert + wasserbasierte oder nicht petrochemische Barrierebeschichtung“ als echte Monomateriallösung; die übrigen Verbundaufbauten sind physisch weiterhin nicht machbar.

Wie stark sinkt die Verpackungsleistung nach der Umstellung der Barriereschicht?

Das hängt vom Ziel ab. Ungestrichene weiße Stärke hat eine Sauerstoffdurchlässigkeit von über 15000, eine wasserbasierte Barrierebeschichtung auf Papier erreicht 1 bis 5, eine PE-Laminierung liegt unter 10 und ein Alu-Kunststoff-Verbund unter 0.01. Der Wechsel von der Verbundfolie zu einer Papierlösung bedeutet daher eine Leistungsdifferenz um Größenordnungen. Zuerst sollten Regalzeit und konkrete OTR-/WVTR-Werte in den Spezifikationen geklärt werden, bevor die Wirtschaftlichkeit berechnet wird.

Warum ist der Klebstoff ein unsichtbares Hindernis beim Monomaterial?

Weil das Recyclingideal von Monomaterial „sauber trennen beim Aufreißen“ ist, die meisten Klebstoffe jedoch nicht sauber abgelöst werden können. Schmelzklebstoff bildet nach dem Abkühlen in den Papierfasern eine Grenzfläche, die beim Aufreißen Fasern mit herausreißt. Papier mit Klebstoff wird in der betreffenden Charge deshalb herabgestuft und nicht regulär zur Papierfaserrückgewinnung geführt. Biologisch abbaubarer Schmelzklebstoff, wasserbasierter Kaltklebstoff und PVA-Weißleim können die Situation verbessern, ihre Wirkung bleibt jedoch begrenzt.

Gibt es einen wirksameren Ansatz als den Austausch des Klebstoffs?

Ja. Die Umstellung der Struktur ist meistens günstiger und wirksamer als die Änderung des Klebstoffs. Beispielsweise kann der Faltschachtelrand von 25 Millimeter auf 12 Millimeter reduziert oder ein aus vier geklebten Teilen bestehender Kartontyp in eine zweiteilige Faltstruktur umgewandelt werden. Dadurch sinkt die Klebstoffmenge um sechzig Prozent und die Struktur wird zugleich stabiler. Die Klebstoffauswahl hängt vom Angebot des Herstellers ab, während die Druckerei strukturelle Änderungen selbst umsetzen kann.

Welche Einschränkungen gelten für Druckfarben auf Monomaterialverpackungen?

Bei Verpackungen mit direktem Lebensmittelkontakt müssen die Druckfarben Standards für Lebensmittelkontaktmaterialien wie GB 9685 erfüllen. Die Positivliste für die auf der Vorderseite verwendeten Druckfarben ist deutlich enger als bei normalen Druckfarben, und Some niedrig migrierende Druckfarben trocknen auf gestrichenem Papier schlechter. Für indirekten Kontakt, etwa Umkartons, gelten weniger Einschränkungen; wasserbasierte, UV- und Sojölackfarben sind möglich. Wasserbasierte Druckfarben zeigen jedoch auf reinem und leicht gestrichenem Papier deutliche Unterschiede beim Trocknen und bei Verschmutzungen und müssen daher an das Bedruckmaterial angepasst werden.

Was sollte eine Druckerei bei einem Monomaterialauftrag zuerst vom Kunden anfordern?

Zuerst sollte sie ein vollständiges „Materialverzeichnis“ anfordern: sämtliche Druckfarben, Folierungen, Lackierungen, Klebstoffe, Beschichtungen und Heißprägfolien der Verpackung. Ohne diese Tabelle bleibt Monomaterial nur ein Schlagwort. Gleichzeitig muss geklärt werden, ob China, die EU oder die USA als Ziel-Recyclingsystem gilt. Aufgrund unterschiedlicher Materialklassifizierungen kann dieselbe Lösung für einen anderen Markt vollständig neu erarbeitet werden müssen.

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