Etiketten-Lexikon

Wie wählt man das passende Etikettenmaterial und -verfahren für das eigene Produkt aus? 6 Bilder zum Vergleich – in 1 Sekunde erkannt

📅 2026-07-19 ✍️ Wuxi Lexiang Printing & Packaging ⏱ 7Min. Lesezeit

💡 💡 Auf einen Blick

Systematische Auswahl der passenden Etikettenlösung für Ihr Produkt hinsichtlich Obermaterial, Klebstoff und Verarbeitungsverfahren.

Letzte Woche kam ein Kunde aus der Lebensmittelbranche zu mir: „Wir möchten das Etikettenmaterial wechseln, wissen aber nicht, womit."

Ich fragte ihn: „Schauen Sie sich Ihre alten Etiketten an – halten Sie sie ins Licht, kann man hindurchsehen? Versuchen Sie, sie zu reißen – lassen sie sich einreißen?"

Er sagte: „Ja, man kann hindurchsehen, und sie lassen sich einreißen."

Ich sagte: „Das ist gestrichenes Papier (Kupferdruckpapier). Wenn Sie auf Synthetikpapier umsteigen wollen, lässt es sich nicht einreißen und ist nicht lichtdurchlässig."

Er fragte: „Woher wissen Sie das?"

Ich sagte: „Ich habe 11 Jahre lang Etikettenmaterialien betrachtet, 6 gängige Materialien unterscheiden sich alle in Haptik, Glanz und Reißgeräusch. Man muss keine Parameterliste prüfen – ein Blick und ein Anfassen genügen." Dieser Artikel behandelt keine Parameterlisten, sondern 6 Vergleichsbilder + 1-Sekunden-Erkennungsmethode.

6 gängige Etikettenmaterialien

Marktanteile von hoch nach niedrig: Kunstdruckpapier 60 % > Synthetikpapier 25 % > PET 5 % > PVC 5 % > Sicherheitspapier 3 % > Laserpapier 2 %.

Material 1: Kunstdruckpapier

Erscheinungsbild: mattweiß, weiche Haptik

Stärke: 80–120 g

Kosten: 0,05–0,1 Yuan/Stück

Geeignet für: Lebensmittel, Getränke, Körperpflegeprodukte (Kurzeinsatz)

Markenbeispiele: Coca-Cola, Master Kong, Uni-President

Material 2: Synthetikpapier (BOPP/PP/PE)

Erscheinungsbild: matt oder glänzend, zähe Haptik

Stärke: 50–100 μm

Kosten: 0,15–0,3 Yuan/Stück

Geeignet für: Kosmetik, Außenbereich, wasserfeste Anwendungen

Markenbeispiele: Lancôme, Chanel, SK-II

Material 3: PET

Erscheinungsbild: glänzend transparent oder weiß, harte Haptik

Stärke: 25–50 μm (dünner als Synthetikpapier)

Kosten: 0,2–0,5 Yuan/Stück

Geeignet für: Elektronik, Medizingeräte, Hochtemperaturanwendungen

Markenbeispiele: Apple, Huawei, Siemens

Material 4: PVC

Erscheinungsbild: glänzend transparent oder weiß, harte Haptik

Stärke: 50–80 μm

Kosten: 0,15–0,4 Yuan/Stück

Geeignet für: Chemie, Batterien, Industrieerzeugnisse

Markenbeispiele: Panasonic-Batterien, Bosch-Werkzeuge

Material 5: Sicherheitspapier

Erscheinungsbild: mattweiß, dünne und brüchige Haptik

Stärke: 80–120 g

Kosten: 0,3–0,8 Yuan/Stück

Merkmal: zerstört sich beim Abreißen, kann nicht vollständig abgelöst werden

Geeignet für: Fälschungssichere Etiketten, Garantieaufkleber für Elektronik

Material 6: Laserpapier

Erscheinungsbild: metallischer Glanz + Regenbogenstreifen

Stärke: 50–80 μm

Kosten: 0,5–1,5 Yuan/Stück

Geeignet für: Tabak und Alkohol, Kosmetik, Geschenkartikel

6 Erkennungsmethoden mit bloßem Auge (Unterscheidung in 1 Sekunde)

Methode 1: Reißen

Kunstdruckpapier: Lässt sich reißen, die Risskante ist eine weiße Faserung

Synthetisches Papier: Lässt sich nicht reißen, die Risskante rollt sich plastisch auf

PET/PVC: Lässt sich nicht reißen, hart

Zerbrechliches Papier: Zerbricht beim Reißen, lässt sich nicht vollständig entfernen

Methode 2: Glanz prüfen

Kunstdruckpapier: Matt (kein Reflexionsvermögen)

PET: Hochglanz (spiegelnde Reflexion)

Laserpapier: Metallisch schillernder Glanz (einzigartig)

Methode 3: Härte fühlen

Kunstdruckpapier: Weich, gibt beim Drücken elastisch nach

Synthetisches Papier: Zäh, federt beim Drücken zurück

PET/PVC: Hart, lässt sich nicht eindrücken

Methode 4: Riechen

Kunstdruckpapier: Geruchlos

Synthetisches Papier / PET / PVC: Kunststoffgeruch

Methode 5: In Wasser einlegen

Kunstdruckpapier: Nimmt Wasser auf, wird weich und verformt sich

Synthetisches Papier / PET: Nimmt kein Wasser auf

Zerbrechliches Papier: Zerbricht nach Wasseraufnahme noch leichter

Methode 6: Verbrennen (zerstörerisch)

Kunstdruckpapier: Verbrennt zu Asche

Synthetisches Papier: Schmilzt und bildet Klumpen

PET: Schwarzer Rauch

PVC: Selbstverlöschend (erlischt von selbst nach Entfernen der Flamme)

Schnellübersichtstabelle zur Identifizierung von 6 Materialien

MaterialReißenGlanzHärteWasserkontaktGeeignete Produkte
KunstdruckpapierreißbarmattweichsaugfähigLebensmittel / Körperpflege
Synthetikpapiernicht reißbarmatt / hochzähnicht saugfähigKosmetik / Outdoor
PETnicht zerreißbarHochglanzhartnicht saugfähigElektronik / Medizin
PVCnicht zerreißbarHochglanzhartnicht saugfähigChemie / Batterien
Zerbrechpapierzerreißtmattdünn & sprödezerbricht leichterElektronikgarantie
LaserpapierreißenRegenbogenmittelnicht saugfähigTabak & Alkohol / Geschenkboxen

Wenn Sie die Gestaltungsprinzipien für Etiketten kennenlernen möchten – Welche Prinzipien gibt es beim Etikettendesign? – oder direkt einen LeXiang Packaging-Berater kontaktieren, erhalten Sie innerhalb von 24 Stunden einen Materialvorschlag sowie einen Vergleich mit physischen Mustern.

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Häufige Fragen

Welche gängigen Arten von Etikettenmaterialien gibt es?

6 Haupttypen: (1) Kunstdruckpapier – am häufigsten verwendet, günstig, geeignet für allgemeine Produkte; (2) Synthetisches Papier (BOPP/PP/PE) – wasserfest und reißfest, geeignet für den Außenbereich/Kosmetik; (3) PET – hitze- und chemikalienbeständig, geeignet für Elektronik/Medizinprodukte; (4) PVC – chemikalienbeständig, geeignet für die Industrie; (5) Sicherheitspapier – zerstört sich beim Abreißen, geeignet als Fälschungsschutz; (6) Laserpapier – metallischer Glanz + Fälschungsschutz, geeignet für Zigaretten, Alkohol/Kosmetik. Jedes Material unterscheidet sich in Haptik, Glanz und Dicke – siehe Abbildung zur Unterscheidung.

Wie unterscheidet man verschiedene Etikettenmaterialien?

6 Methoden zur visuellen Erkennung: (1) Reißen – Kunstdruckpapier lässt sich zerreißen, Synthetikpapier nicht; (2) Glanz prüfen – Kunstdruckpapier matt, PET/PVC hochglänzend; (3) Härte fühlen – Kunstdruckpapier weich, PVC hart; (4) Geruch prüfen – Synthetikpapier riecht nach Plastik, Papierbasis geruchsneutral; (5) Wassertest – Kunstdruckpapier saugt sich weich, Synthetikpapier/PET nimmt kein Wasser auf; (6) Verbrennungstest – Papierbasis wird zu Asche, Synthetikpapier schmilzt und bildet Klumpen. Die Kombination von 2–3 Methoden liefert die genaueste Bestimmung.

Welches ist besser: Kunstdruckpapier oder Synthetikpapier?

Kommt auf den Anwendungsfall an. (1) Kurzfristiger Inneneinsatz (Lebensmittel, Körperpflege) – Kunstdruckpapier, günstig (0,05–0,1 ¥/Stück); (2) Außenbereich oder langfristiger Einsatz – Synthetikpapier (0,15–0,3 ¥/Stück), wasserfest und reißfest; (3) Kosmetik – Synthetikpapier, bessere Haptik; (4) Industriegüter – Synthetikpapier, abriebfester. Kunstdruckpapier hat weltweit einen Anteil von 60 % und ist die gängigste Wahl; Synthetikpapier macht 30 % aus und ist die erste Wahl für hochwertige Anwendungen.

Wie wählt man zwischen PET- und PVC-Etiketten?

3 Entscheidungskriterien: (1) Temperaturbeständigkeit – PET hält 120 °C stand, PVC 80 °C, PET ist für Hochtemperaturanwendungen geeignet; (2) Chemikalienbeständigkeit – PET ist alkoholfest, PVC ist säure- und laugenbeständig; (3) Preis – PET ist 30 % teurer, PVC günstiger. Elektronikprodukte und Medizinprodukte verwenden PET; Chemie- und Batterieanwendungen verwenden PVC. Beide Materialien sind relativ hart und fühlen sich ähnlich an – die zuverlässigste Unterscheidungsmethode ist der Verbrennungstest (PET: schwarzer Rauch, PVC: selbstverlöschend).

Wie schützt man Etikettenmaterialien vor Fälschung?

3 Materialtypen: (1) Sicherheitspapier – zerstört sich beim Abreißen, keine Wiederverwendung möglich (geeignet für einmaligen Fälschungsschutz); (2) Laserpapier – einzigartiger metallischer Glanz, schwer zu kopieren (geeignet für Zigaretten und Alkohol); (3) VOID-Etiketten – hinterlassen beim Ablösen einen Schriftzug (geeignet für Elektronik). Kosten: Sicherheitspapier 0,3–0,8 ¥/Stück, Laserpapier 0,5–1,5 ¥/Stück, VOID 0,3–0,6 ¥/Stück. Hinweis: Einzelne Materialien bieten keinen ausreichenden Fälschungsschutz; empfohlen wird eine Kombination mit QR-Code/RFID für mehrstufigen Schutz.

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