Etiketten-Lexikon

Produktetikett-Designinhalte: Informationshierarchie-Matrix + 6 Pflichtelementkategorien

📅 2026-07-13 ✍️ Wuxi Lexiang Printing & Packaging ⏱ 6Min. Lesezeit

💡 💡 Auf einen Blick

Produktetiketten müssen die folgenden fünf Inhaltsbereiche enthalten: gesetzlich vorgeschriebene Pflichtangaben, zentrale Markenelemente, Produktbarcode, Umweltkennzeichnung sowie besondere Zertifizierungen.

Letzte Woche fragte mich ein Kunde, der eine aufstrebende Marke aufbaut: „Welche Inhalte muss ich auf meinem Etikett gestalten? Welche sind Pflichtangaben?"

Ich sagte: „6 Pflichtelement-Kategorien + 3 Informationshierarchieebenen – gestalten Sie es hierarchisch."

Er fragte: „Wie gestaltet man es?"

Ich sagte: „Primär (aus 5 m sichtbar) + Sekundär (aus 30 cm sichtbar) + Dekorativ (vor dem Aufkleben sichtbar) – 3-Ebenen-Matrix. Dieser Artikel erklärt nicht „wie man ein Etikett gestaltet" – er erläutert 6 Pflichtkategorien + 3-Ebenen-Informationsmatrix + 5-Schritte-Designprozess."

6 wesentliche Pflichtelemente

Kategorie 1: Produktinformationen

3 Pflichtfelder:

  • Produktname
  • Modell / Spezifikation
  • SKU / Artikelnummer

Typische Kosten: keine (Grundinformationen)

Kategorie 2: Markeninformationen

3 Pflichtfelder:

  • Markenname
  • Markenlogo
  • Markenslogan / Slogan

Typische Kosten: Goldprägung Logo +0,3 €/Stk.

Kategorie 3: Compliance-Informationen

3 Pflichtfelder:

  • Produktionsdatum + Haltbarkeit (Lebensmittel / Kosmetik / Pharma)
  • Inhaltsstoffliste (Kosmetik / Lebensmittel)
  • Registriernummer / Zulassungsnummer

Typische Kosten: keine (Grundinformationen)

Kategorie 4: Marketinginformationen

3 Pflichtfelder:

  • Produktvorteile (1–3)
  • QR-Code (zum Folgen scannen / Rabatt)
  • Marketingkampagnen-Informationen

Typische Kosten: QR-Code + partieller UV-Lack +0,5 €/Stk.

Kategorie 5: Kontaktinformationen

3 Pflichtfelder:

  • Vollständiger Name des Herstellers + Adresse
  • Vollständiger Name des Händlers + Adresse
  • Kundendienst-Telefon / Website

Typische Kosten: keine (Grundinformationen)

Kategorie 6: Logistikinformationen

3 Pflichtfelder:

  • Strichcode (EAN-13 / UPC-A)
  • 2D-Code (QR / DataMatrix)
  • Gewicht / Abmessungen

Typische Kosten: Strichcode + Seriennummer +0,1 €/Stk.

3-stufige Informationshierarchie-Matrix

Stufe 1: Primärinformationen (sichtbar aus 5 Metern Entfernung)

3 Kernelemente:

  • Markenname (Schriftgröße ≥ 14pt)
  • Produktname (Schriftgröße ≥ 14pt)
  • LOGO (≥ 25mm × 25mm + Heißfolienprägung)

Position: oben links / Mitte / oben rechts

Kontrast: ≥ 4,5:1 (WCAG AA)

Stufe 2: Sekundärinformationen (sichtbar aus 30 cm Entfernung)

3 Kernelemente:

  • Produktvorteile (1–3)
  • Spezifikation / Nettogewicht
  • Preis / Aktionsinformationen

Schriftgröße: 10–14pt

Position: unterhalb / neben den Primärinformationen

Stufe 3: Dekorative Informationen (sichtbar vor dem Aufkleben)

3 Kernelemente:

  • Zutaten / Inhaltsstoffe
  • Strichcode / QR-Code
  • Kontaktinformationen / Kundenservice

Schriftgröße: ≤ 10pt

Position: unterer Bereich / Ecke des Etiketts

Schnellreferenz: 6 Pflichtelement-Kategorien

KategoriePflichtelementePositionSchriftgröße
ProduktName / Modell / SKUMitte≥ 14pt
MarkeMarkenname / LOGOOben links≥ 14pt
KonformitätDatum / Inhaltsstoffe / RegistrierungUnten≤ 10pt
MarketingVerkaufsargumente / QR-CodeRechts10-14pt
KontaktHersteller / KundenserviceUnten≤ 10pt
LogistikStrichcode / QR-CodeUnten rechts≥ 10mm

5-stufiger Designprozess

Schritt 1: Pflichtelemente auflisten

Vorgehen:

  • 6 Hauptkategorien von Pflichtelementen auflisten
  • jeweils 3–5 Elemente pro Kategorie
  • insgesamt 18–30 Elemente

Schritt 2: Information staffeln

Vorgehen:

  • Primär (aus 5 m sichtbar): Marke + Produkt + LOGO
  • Sekundär (aus 30 cm sichtbar): Verkaufsargumente + Spezifikationen + Preis
  • Dekorativ (vor dem Aufbringen sichtbar): Zutaten + Barcode + Kontakt

Schritt 3: Schriftarten auswählen

Vorgehen:

  • Primär: 14 pt + Fett
  • Sekundär: 10–14 pt + Regulär
  • Dekorativ: 8–10 pt + Dünn

Schritt 4: Farbgebung auswählen

60-30-10-Regel:

  • Hauptfarbe 60 %
  • Nebenfarbe 30 %
  • Akzentfarbe 10 %

Schritt 5: Konformitätsprüfung

Vorgehen:

  • Mit branchenspezifischer Checkliste abgleichen (Lebensmittel / Kosmetik / Elektronik)
  • Punkt für Punkt prüfen
  • Fehlende Elemente ergänzen

3 Pflichtangaben-Listen nach Branchen

Branche 1: Pflichtangaben für Lebensmittel

  • Produktbezeichnung
  • Zutatenliste (Gehalt in absteigender Reihenfolge)
  • Nettomenge (g /ml)
  • Produktionsdatum + Haltbarkeit
  • Lagerbedingungen
  • Hersteller / Adresse
  • Produktionslizenznummer (beginnt mit XK)
  • Nährwerttabelle (GB 28050)
  • Allergeninformationen

Branche 2: Pflichtangaben für Kosmetik

  • Produktbezeichnung
  • Inhaltsstoffliste (INCI-Reihenfolge)
  • Nettomenge
  • Produktionsdatum + Haltbarkeit
  • Hersteller / Adresse
  • Produktionslizenznummer / Registrierungsnummer
  • Anwendungshinweise
  • Sicherheitshinweise
  • Warnhinweise

Branche 3: Pflichtangaben für Elektronik

  • Produktbezeichnung / Modell
  • Hersteller / Adresse
  • Produktionsdatum
  • RoHS-Kennzeichnung
  • 3C-Zertifizierungsnummer
  • Nennspannung / Leistung
  • Bedienungsanleitung
  • Sicherheitswarnungen

3 häufige Designfehler

Fehler 1: Informationen ohne Hierarchie nebeneinander angeordnet

Symptom: Alle Informationen haben die gleiche Schriftgröße

Lösung: 3-stufige Hierarchie (Hauptinformation + Nebeninformation + Dekoration)

Fehler 2: LOGO zu klein

Symptom: Verbraucher können es aus 1 Meter Entfernung nicht erkennen

Lösung: LOGO ≥ 25mm × 25mm

Fehler 3: QR-Code auf dem LOGO

Symptom: Scannen überdeckt das LOGO

Lösung: QR-Code in der unteren rechten Ecke + Ruhezone

Wenn Sie die Größenstandards einsehen möchten – hier finden Sie die Norm zur Festlegung der Etikettengröße, oder wenden Sie sich direkt an die Berater von LeXiang Packaging, innerhalb von 24 Stunden erhalten Sie eine Checkliste für das Etikettendesign + Layouterstellung.

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Häufige Fragen

Welche Inhalte muss ein Produktetikett enthalten?

6 Kategorien pflichtiger Elemente: (1) Produktinformationen – Name / Modell / SKU; (2) Markeninformationen – Markenname / Logo / Slogan; (3) Compliance-Informationen – Produktionsdatum / Haltbarkeit / Registriernummer / Inhaltsstoffliste; (4) Marketinginformationen – Verkaufsargumente / QR-Code / Aktionscode; (5) Kontaktinformationen – Hersteller / Adresse / Kundenservice; (6) Logistikinformationen – Barcode / QR-Code / Gewicht / Maße. Die 6 Kategorien werden in einer 3-stufigen Informationshierarchie (Haupt- / Neben- / Dekorationsinformationen) angeordnet, damit der Verbraucher die Schlüsselinformationen innerhalb von 3 Sekunden erkennt.

Wie werden Etiketteninformationen layoutet?

3-stufige Informationshierarchie-Matrix: (1) Hauptinformationen (aus 5 m Entfernung sichtbar) – Markenname + Produktname + Logo; (2) Nebeninformationen (aus 30 cm Entfernung sichtbar) – Verkaufsargumente / Spezifikationen / Preis; (3) Dekorationsinformationen (vor dem Aufkleben sichtbar) – Inhaltsstoffe / Barcode / Kontaktdaten. 3 Layout-Prinzipien: (1) Schriftgröße Hauptinformationen ≥ 14pt; (2) Schriftgröße Nebeninformationen 10–14pt; (3) Schriftgröße Dekorationsinformationen ≤ 10pt. Empfohlenes Kontrastverhältnis ≥ 4,5:1 (WCAG AA). 3 häufige Layout-Fehler: (1) flache Informationsanordnung (ohne Hierarchie); (2) einheitliche Schriftgrößen (ohne Hervorhebung); (3) unzureichender Kontrast (schlecht lesbar).

Welche Compliance-Informationen sind auf Etiketten pflichtig?

3 Kategorien pflichtiger Compliance-Informationen: (1) Lebensmittel – Produktionsdatum + Haltbarkeit + Zutatenliste + Nährwertangaben + GB 4806 Zertifizierung; (2) Kosmetika – Inhaltsstoffliste (INCI-Reihenfolge) + Registriernummer + Produktionslizenznummer; (3) Elektronik – RoHS-Zeichen + 3C-Zertifizierung + Produktionsdatum. 3 Quellen für Compliance-Checklisten: (1) GB-Normen (GB 7718 / GB 28050 / GB 4806); (2) Branchennormen (ISO 11607 / RoHS / REACH); (3) nationale Vorschriften (Werberecht / Lebensmittelsicherheitsgesetz). Vor der Markteinführung empfiehlt es sich, die Checkliste Punkt für Punkt abzuhaken – fehlt ein Element, besteht das Risiko der Listung.

Wie wird das Etiketten-Logo gestaltet?

3 Gestaltungsprinzipien: (1) Position – Hauptinformationsbereich (oben links / Mitte / oben rechts), vom Verbraucher in 3 Sekunden sichtbar; (2) Größe – ≥ 25mm × 25mm (aus der Ferne sichtbar) + Heißfolienprägung Gold/Silber oder partieller UV-Lack; (3) Farbgebung – Hauptfarbe der Markenfarbe + 60-30-10-Regel. 3 Gestaltungsfehler: (1) Logo zu klein (nicht erkennbar); (2) zu geringer Farbkontrast zwischen Logo und Hintergrund (verschmilzt mit Hintergrund); (3) ungünstige Logo-Position (Verbraucher findet es nicht). Empfohlen wird ein Doppel-Logo-Design aus Markenlogo + Produktlogo (Markenstärkung + Produktunterscheidung).

Wo wird der QR-Code auf dem Etikett platziert?

3 Platzierungsprinzipien: (1) Position – Nebeninformationsbereich (rechts unten / links unten), um die Hauptinformationen nicht zu überlagern; (2) Größe – ≥ 10mm × 10mm (ab Scanentfernung ≥ 10 cm erkennbar) + 4-fache Ruhezone umlaufend; (3) Anzahl – 1–2 Stück (zu viele verwirren den Verbraucher). 3 häufige Fehler: (1) QR-Code zu klein (nicht scanbar); (2) QR-Code über dem Logo platziert (verdeckt die Marke); (3) mehrere QR-Codes überlappen (chaotisch). 3 bewährte Praktiken: (1) Marketing-QR-Code (Verbraucher scannt) + Anti-Fälschungs-QR-Code (eine Ware, ein Code); (2) QR-Code nicht laminieren (Glanzlaminierung beeinträchtigt das Scannen); (3) ausreichend Weißraum um den QR-Code lassen (Ruhezone).

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